Die iranischen Stimmen, die sich gegen ausländische Interventionen aussprechen, werden in den westlichen Medien übertönt, sagte die Journalistin Samira Mohyeddin gegenüber Drop Site News. Sie erklärte, dass iranische Studenten in den frühen Tagen der Proteste aktiv waren, Menschenrechte und Demokratie forderten und dabei ausdrücklich die Intervention der USA und Israels ablehnten. Stattdessen warnte sie, dass eine „Disney-fizierte“ Erzählung eines wohlwollenden Prinzen, der zurückkehrt, um Iran zu retten, die Berichterstattung dominiert. Sie fügte hinzu, dass israelische Beamte, die offen dazu aufrufen, dass die Iraner sich erheben, nur die staatlichen Ansprüche auf ausländische Einmischung stärken und Ängste vor Fragmentierung und Instabilität schüren.