Im Falle der Tier- oder Pflanzenzucht kann die Veränderung des Phänotyps >10 Standardabweichungen im Vergleich zum Wildtyp betragen. Bei so viel Selektion können begleitende Pathologien in der ausgewählten Population auftreten. Bei menschlichen Merkmalen (z. B. Krankheitsrisiken) finden wir nur milde und überwiegend *positive* Pleiotropie. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Embryoselektion sieht enorm positiv aus. Polygenischer Gesundheitsindex, Allgemeine Gesundheit und Pleiotropie: Geschwisteranalyse und Krankheitsrisikominderung
Antonio García Martínez (agm.eth)
Antonio García Martínez (agm.eth)Vor 18 Stunden
Es wird traurig komisch sein, wenn Streber versuchen, hochpolygenetische Merkmale wie Intelligenz bei ihren Kindern zu züchten, nur um zu entdecken, dass man bei solch grober Selektion über komplexe Merkmale (z. B. Hunde) auch einen Korb voller Pathologien erhält.
Es gibt ~10k Loci, die die kognitive Fähigkeit beeinflussen. sqrt(10k) ~ 100, also könnte das Bearbeiten von nur ~1k der Loci dir +10SD geben. Es gibt viele Kombinationen von Bearbeitungen, die man wählen könnte = verschiedene "Wege" in diesem hochdimensionalen Raum. Es ist schwer zu glauben, dass es keine Wege gibt, die große Pathologien vermeiden. "Kwisatz Haderach: Die Verkürzung des Weges. Derjenige, der die Zukunft in die Gegenwart zusammenbringt, um die Sterne zu erreichen." Oder es könnte einfach ein Maschinen-Gott sein, der keine Affenhirne benötigt... 😜
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